Travel: Bremerhaven lohnt sich! Drei Gründe nach Bremerhaven zu reisen

Kürzlich hatte ich im Rahmen eines Bloggerevents die Möglichkeit Bremerhaven ein kleines Stückchen besser kennen zu lernen. Dazu hatte uns das Stadtmarketing* für einen Tag in die schöne Hafenstadt geladen. Ziel sollte es sein, nicht nur etwas zu sehen, sondern die Stadt mit allen Sinnen zu erleben.

Tatsächlich kenne ich Bremerhaven schon ein bisschen länger. Für einen Wochenendausflug war ich bereits vor Ort und im Anschluss restlos begeistert von den großartigen Erlebnissen. Allerdings weiß ich auch, dass Bremerhaven nach wie vor mit Vorurteilen zu kämpfen hat. Vielleicht kann ich einige Zweifler heute umstimmen. Denn wie auch bei meinem ersten Ausflug, war ich wieder total begeistert von der Stadt und hatte einen rundum schönen Tag.

 

*In diesem Beitrag berichte ich über eine unbezahlten Pressereise/ Werbung. 

 

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Eine traumhafte Aussicht im Atlantic Hotel Sail City

Erste Station unseren Bloggertags war das Atlatic Hotel Sail City. Das Hotel besticht schon durch die einzigartige Architektur. Und auch insgesamt ist das Konzept des Hauses – von der Auswahl der Speisen bis hin zur nachhaltigen Zimmerreinigung (Wer mehr zum Thema Nachhaltigkeit im Hotel wissen will, schaut unbedingt hier vorbei) – sehr durchdacht. Oder wart ihr schon mal in einem Hotel, dass seinen Gästen hausgemachte Seestadtgurken als Goodie aufs Zimmer stellt? Für solch kleine Ausgefallenheiten bin ich immer zu begeistern!

Das wirkliche Highlight des Hotels ist aber die Aussicht. Aus jedem der 120 Zimmer hat man unmittelbaren Blick auf die Weser! Die tolle Aussichtsplattform in 147 Meter Höhe ist sogar für Nicht-Hotelgäste zugänglich. Wir hatten bei unserem Aufenthalt richtiges Glück mit dem Wetter. Bei Sonnenschein und blauem Himmel konnten wir einen großartigen Blick über die Hafenstadt genießen.

 

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Atlantic Hotel Sail City

 

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Nachhaltiger Genuss

Um die Mittagszeit durften wir ein köstliches Drei Gänge-Menü im hauseigenen Restaurant „Strom“ genießen. Serviert wurden neben Spargelcremesuppe und selbstgemachtem Eis und Kompott, drei Burger-Variationen und Süßkartoffelpommes. Ich habe einen Spargel- sowie einen Happen Wasserbüffel-Burger probieren können, beides unglaublich lecker! Gut gefallen hat mir auch bei der Essenzubereitung, die Liebe zum Detail. Der Nachtisch wurde z.B. mit hausgemachtem Honig verfeinert. Die Bienen, die unseren fabelhaften Nachtisch produziert hatten, „wohnen“ in unmittelbarer Nähe zur jener Aussichtsplattform, die wir just besucht hatten. Selbst die Brownie-Praline, welche zum Kaffee serviert wurde, stammte aus hauseigener Produktion. Beide Daumen nach oben für dieses durchdachte Konzept!

 

Klimahaus Bremerhaven

 

 

Eine Reise entlang dem Längengrad 8° Ost

Papp satt und kaum in der Lage uns zu bewegen, stand nach dem Mittagessen eine Führung durch das Klimahaus auf der Agenda. Ich kannte das Klimahaus schon, allerdings liegt mein erster Besuch nun schon fast fünf Jahre zurück…

Im Klimahaus habt ihr die Möglichkeit mehrere Stationen zu entdecken. Besonders lohnenswert ist aber die „Reise“ entlang des 8° Längengrades. Denn auf diesem befindet sich auch das Klimahaus Bremerhaven.

Ihr startet also eine interaktive Reise entlang des Längengrades und könnt neun verschiedene Orte entdecken. In jedem Land begrüßt euch eine andere Familie oder Person. Von dem jeweiligen Landsmann/frau erfahrt ihr mehr über den jeweiligen Ort, die Kultur und natürlich das Klima. Im Fokus steht dabei stets das Erleben. Ihr könnt alles anfassen, riechen und die Klimaveränderungen auf der Haut spüren. An einer Station „schrumpft“ ihr auf die Größe einer Ameise. Wenn ihr wollt, könnt ihr sogar durch kleine Gänge krabbeln und noch mehr entdecken 😉

 

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Auch das Klimahaus wurde mit ganz viel Liebe zum Detail entwickelt. Wir waren rund zwei Stunden vor Ort und hatten trotzdem nicht die Möglichkeit, alles zu erkunden. Für euren Besuch würde ich euch deshalb empfehlen, ausreichend Zeit einzuplanen. Seht euch alles in Ruhe an, zieht euch in die kleinen Höhlen und Hütten zurück und lauscht den vielen Videos – es lohnt sich!

„Ihr werdet schwitzen, frieren, staunen und lachen – und vor allem Menschen aus aller Welt treffen, die aus ihrem Alltag erzählen und berichten, wie das vorherrschende Klima ihr Leben beeinflusst.“

Neu für mich war, dass es sich beim Klimahaus um einen eingetragenen Zoo handelt. Die rund 250 verschiedenen Tiere und Insekten waren in meiner Erinnerung gar nicht mehr so präsent. Umso mehr habe ich mich natürlich gefreut auf meiner „Reise um die Welt“ Schildkröten, Schlangen und kleine Affen zu treffen. On top hatten wir auch noch die einzigartige Möglichkeit einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.

 

 

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„Der Blick aus dem Pfahlbau auf die Lagune gehört zu den vielen ungewöhnlichen und beeindruckenden Perspektiven, die das Klimahaus zu bieten hat. Wer hier nur fünf Minuten die Aussicht auf die Südseeidylle genossen hat, versteht, warum das Paradies so schützenswert ist.“

 

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Zum Abschluss des Tages überraschte man uns mit einem ganz besonderen Buffet. Denn statt regulären Speisen konnten wir Heuschrecken, Grillen und Mehlwürmer kosten! Die Insekten waren so toll zubereitet, dass wir auf den ersten Blick gar nicht bemerkten, was da eigentlich vor uns steht. Insekten gelten ja als die Protein-Quelle der Zukunft und haben, richtig angerichtet, gar nichts mit Dschungel Prüfung a la RTL zu tun. Ich persönlich fand geschmacklich alles in Ordnung. Die Grillen haben mir sogar richtig gut geschmeckt 😀

PS. Für weitere Berichte rund um den #bloggertag_brhv schaut gerne bei meinen Kollegen_Innen vorbei: Holz und Hefe, Herr BerndmeyerNot another Fashion BlogSchmasonnenWanderklaus und Küstenrausch waren mit von der Partie.

 

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*Vielen Dank an das Stadtmarketing, das Team vom Atlantic Hotel Sail City und an das Klimahaus für die tolle Organisation! Es war ein rundum schöner Tag 🙂

 

  • Comments ( 2 )

  • avatar
    Kristina

    Das sieht wirklich nach einem tollen Städtetrip aus! Obwohl ich in Norddeutschland aufgewachsen bin (allerdings quasi auf der anderen Seite) war ich tatsächlich noch nie in Bremerhaven. Wie es aussieht völlig zu Unrecht.
    Liebe Grüße ♡Kristina
    TheKontemporary

    • avatar
      Anna

      Oh, wo kommst du her? Ich komme auch aus Norddeutschland 🙂 Und Bremerhaven kann ich wie gesagt nur empfehlen!

      Liebst, Anna

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