Travel with us 7/25 – Tulum

Wie ihr wahrscheinlich schon auf Instagram mitbekommen habt, bin ich im letzten Monat mit meinen Freunden durch Mexiko, genauer gesagt durch die verschiedenen Regionen der Halbinsel Yucatán, gereist.
Unsere Reise durch Yucatán haben wir insgesamt in drei große Etappen gegliedert. In diesem ersten Reisebericht möchte ich euch von unserer Planung und den Highlights des ersten Stopps erzählen: Tulum.

 

Willkommen in Tulum!

 

Planung, Mietwagen und Unterkunft

Einige von euch wissen schon, dass ich nicht der klassische Club-Urlauber bin. In einem fremden Land möchte ich so viel wie möglich von Land und Leuten kennenlernen. Und das geht nun mal am besten, wenn man durch die Gegen reist und verschieden Orte besucht.
Für unsere Reise durch Yucatán haben wir insgesamt 16 Tage eingeplant. Rückblickend ein optimaler Reisezeitraum, um viel zu sehen und zwischendurch zu entspannen.

 

 

Achtung: Ihr Fahrt zu schnell!

Wer mit Rucksack unterwegs ist, kann in Mexiko auch ohne Probleme mit dem Bus reisen. Da wir direkt aus den USA nach Mexiko geflogen sind, hatten wir deutlich mehr Gepäck dabei. Deshalb haben wir uns dazu entschieden einen Mietwagen zu buchen. Auch diese Entscheidung hat sich rückblickend als goldrichtig entpuppt. Für einen Mietwagen mit rundum Versicherungsschutz haben wir am Ende 20 Euro pro Tag gezahlt. Der größte Vorteil für uns: die Flexibilität.

Solltet ihr auch planen mit einem gemieteten Auto durch Mexiko zu reisen, solltet ihr zwei Dinge ganz besonders beachten:

1. Haltet euch unbedingt an das Speedlimit!
2. Solltet ihr von der Polizei angehalten werden, bleibt ruhig, handelt und gebt auf keinen Fall eure Originaldokumente aus der Hand.

Obwohl wir uns eigentlich immer relativ strikt an die Geschwindigkeitsvorgaben gehalten haben, wurden wir relativ schnell von der Polizei angehalten. Keine Panik: Das passiert in fast jedem Mexiko-Urlaub. Lasst euch auch nicht aus der Ruhe bringen, wenn der Beamte auf einmal eine horrende Geldstrafe von euch einfordert – der Preis der Strafe lässt sich mit etwas Geduld leicht verhandeln. Einfach die Fassung bewahren, höflich bleiben und handeln. Im Grunde, wie auf jedem Bazar auch.
Wichtig ist nur, dass ihr dem Polizisten kein Druckmittel, z.B. euren Führerschein oder noch schlimmer, den Reisepass, aushändigt. Hier empfiehlt es sich, Kopien von Ausweis, Führerschein und Co. auszuhändigen. Wen juckt es, wenn der Polizeibeamte droht die kopierten Papiere einzubehalten?

 

 

Welcome Home

Ich bin generell kein großer Fan von Hotels. Meistens gefällt mir die Atmosphäre dort nicht. Und zum Essen probiere ich am liebsten jeden Tag ein neues Restaurant aus. Dabei sind die meisten Hotels darauf ausgelegt, dass ihr 24 Stunden in der Anlage verbringt.

Am liebsten verbringe ich meinen Urlaub, vor allem wenn ich mit Freunden unterwegs bin, in einer Ferienwohnung. Dort teilt man sich einen gemeinsamen Wohnraum und ist immer zusammen, trotzdem muss niemand auf seine Privatsphäre verzichten. Gegessen wird in den Restaurants, die Tripadvisor empfiehlt oder man kocht gemeinsam und zelebriert einen gemütlichen Abend – ich liebe es! In Tulum haben wir in diesem traumhaften Airbnb gewohnt – ein unschlagbares Preis-Leistungsverhältis. Für’s Frühstück empfehle ich euch Raw Love. In traumhafter Location könnt ihr dort frische Smootie-Bowls genießen.

 

Welcome Home!

 

Maya-Stätte von Tulum

Die Maya-Fundstätte von Tulum ist deshalb so bekannt und sehenswert, weil sie direkt am Meer liegt. Neben dem kleinen Dorf mit dem großen „Tempel des Herabsteigenden Gottes“, könnt ihr auch zu einem kleinen Strandabschnitt herabsteigen und dort baden. Der Strand ist einfach traumhaft schön! Das Wasser ist türkis, der Sand fast weiß und sehr feinkörnig.
Da die Maya-Fundstätte ein großes Touristenhighlight ist, ist der Ort entsprechend stark frequentiert. Wir waren relativ spät nachmittags dort und hatten dadurch zwar nicht mehr soviel Zeit, es war aber auch nicht mehr übermäßig viel los. Am besten besucht ihr solche Hotspots direkt am Morgen 😉

 

 

Maya-Ruinen direkt am Meer

 

 

Mit Schildkröten schwimmen am Playa Akumal nahe Tulum

Bislang mein absolutes Highlight unsere Rundreise. Lange war ich nicht mehr so glücklich, als in jenem Moment, als ich zum ersten Mal eine Riesenschildkröte vor mir im Wasser entdeckte. Die Tatsache, dass man einfach an einem ganz normalen Strand ins Wasser steigt und nach 15 bis 20 Metern auf Unterwasserschildkröten trifft – immer noch unglaublich!

In Mexiko könnt ihr an mehreren Orten mit Schildkröten schwimmen bzw. schnorcheln. Wir haben uns für den Playa Akumal in Tulum entschieden und ich kann euch den Spot nur ans Herz legen. Da wie in der Nebensaison in Tulum waren, war am Strand von Akumal nicht sonderlich viel los und wir konnten ganz entspannt durchs Wasser schwimmen. In der Hauptreisezeit kommen allerdings sehr viele Touristen an den Strand, um die Unterwasserschildkröten zu sehen. Dann empfiehlt es sich, möglichst früh (gegen 8 Uhr) an den Strand zu fahren.

Rund um den Strand trefft ihr auf Mexikaner, die euch verschiedene Touren und Equipment „andrehen“ wollen. Wichtig zu wissen, ist folgendes: Der Zugang zum Strand ist kostenlos und eine Schwimmweste muss nicht zwingend getragen werden. Lasst euch nichts Anderes erzählen! Wir hatten Gott sei Dank zuvor ausführlich im Internet recherchiert. Durch unsere Recherche hatten wir auch herausgefunden, dass an vielen Stränden in Mexiko nur biologisch abbaubare Sonnencreme zulässig ist. Um den Lebensraum der Schildkröten zu schützen, haben wir diesen Tipp gerne beherzigt und im Supermarkt zur etwas teureren Creme gegriffen.

 

 

Wie im Garten Eden – Die Cenote Azul nahe Tulum

Überall in Mexiko gibt es alte Kalksteinlöcher in denen sich kristallklares Wasser angesammelt hat – die sogenannten Cenoten. Jede Cenote ist anders. Einige sind unglaublich tief, andere liegen besonders versteckt und manche sind nur erreichbar, wenn man sich dorthin abseilt. Wir haben den Besuch von mehreren Cenoten eingeplant, um möglichst viele verschiedene Kalksteinlöcher sehen zu können. An einer Cenote muss man nicht den ganzen Tag verbringen, meist reichen schon ein bis zwei Stunden. Daher haben wir den Besuch der Kalksteinlöcher als Zwischenstopps in unsere Reiseplanung integriert.

 

 

Die erste Cenote, die wir uns angesehen haben, heißt Cenote Azul und befindet sich unweit des Playa Akumal. In einem Kommentar hatte ich zuvor gelesen, dass jemand die Cenote bzw. den Ort als Garten Eden bezeichnete. Diese Beschreibung finde ich sehr passend. Die Cenote liegt in einem kleinen „Dschungel“. Umgeben von Palmen fügt sich das Kalksteinloch mit den verschiedenen Blautönen wunderbar in die Kulisse ein. Relativ viele Fische tummeln sich im glasklaren Wasser, immer wieder laufen einem große Eidechsen über den Weg, wilde Felsformationen runden das Gesamtbild ab.

Wir haben insgesamt rund zwei Stunden an und in der Cenote verbracht, sind von einem Felsvorsprung (ca. drei Meter Höhe) ins Wasser gesprungen und waren schnorcheln. Es ist ein sehr erfrischendes Gefühl im klaren, kühlen Wasser der Cenoten zu schwimmen.

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