Stockbett war gestern!

Was sind eure ersten Assoziationen, wenn ihr an Dortmund denkt? Und was verbindet ihr mit einer Jugendherberge? Werft eure Vorurteile schnell über Board (oder besser in die Zeche), denn das haben wir nach einem Städtetrip in die Ruhr-Metropole auch getan. Dortmund ist viel mehr als schwarz-gelb und in Stockbetten haben wir auch nicht genächtigt. Stattdessen fanden wir uns im Shoppingparadies wieder und wohnten in einer Jugendherberge, die besser mit den Worten „modernes Hostel“ beschrieben werden könnte. Jetzt aber von Anfang an:

Am letzten Januarwochenende lud uns Sandra Lachmann (schaut mal auf ihrem tollen Blog vorbei!) im Auftrag der Deutschen Jugendherbergen (DJH) für einen Städtetrip nach Dortmund ein. Ohne Erwartungen, weil wir schlicht keine Idee hatten, was Dortmund außer dem BVB so zu bieten hat, machten wir uns auf den Weg. Unser erster Eindruck von der Stadt: „Oh, ich dachte Dortmund wäre viel kleiner..“. Der erste Impuls beim Betreten der Herberge: „Wow, ist das zentral!“.
Wir wurden super freundlich begrüßt. Im Zimmer, welches wir gerne als Hotelzimmer beschreiben, fanden wir neben einem Doppeltbett, Sofa, Schreibtisch und einem bomben Ausblick auf das Dortmunder Stadtzentrum auch ein Begrüßungsschreiben, zwei Eintrittskarten für das Fußballmuseum, Getränke und Schokolade 🙂
Beim Design orientiert sich die Dortmunder Jugendherberge an den Zechen der Umgebung. So berichtete uns der Herbergsleiter, dass wir uns in der einzigen DJH befänden „an der die Kohle an den Wänden hängt“. Besonders gut hat uns die Bar direkt neben dem Eingangsbereich gefallen. Bei leckeren Drinks haben wir hier den perfekten Ort gefunden, um am Blog zu arbeiten 🙂

 

 

Unseren ersten Nachmittag haben wir mit einem ausgiebigen Dinner im Vapiano eingeläutet, dass sich unmittelbar neben dem Jugendgästehaus befindet. Anschließend zog es uns Richtung Einkaufsmeile, die direkt gegenüber liegt und wie wir erfahren sollten, die zweit meistbesuchte Einkaufsstraße der Welt (!) ist. Tatsächlich lässt der Westenhellweg keine Wünsche offen; hier findet ihr wirklich jeden Store, der euch in den Sinn kommt. Falls ihr doch ein Geschäft vermisst, ist dieses ganz sicher in der Thier-Galerie aufzufinden, welche direkt an die Fußgängerzone anschließt. Und dank des Sales ist zwar der Inhalt unseres Kleiderschranks gewachsen, das Budget im Portemonnaie jedoch nur geringfügig geschrumpft.

Den zweiten Tag in Dortmund haben wir mit einem ausgiebigen Spaziergang durch die Stadt begonnen. Besonders begeistert hat uns das Kreuzviertel. Umgeben von Altbauten findet ihr hier süße Cafés und coole Boutiquen, die mit individueller Kleidung, Accessoires und Deko locken. Im Café „Kieztörtchen“ hatten wir den leckersten Zitronenkuchen EVER 😀
Am Nachmittag haben wir das Fußballmuseum unsicher gemacht. Obwohl wir uns nicht als Hardcore-Fans bezeichnen würden, hat uns das gerade neu eröffnete Museum einfach umgehauen! Wir hatten zuvor gelesen, dass dort die Emotionen, die Fußball mit sich bringt, hervorgerufen werden sollen. Und was soll man sagen? Schon in den ersten fünf Minuten kann man seinen ersten Gänsehautmoment erleben, wenn bei Regengeräuschen und gedämmten Licht, die Nationalhymne spielt während die deutsche Fußball-Elf von 1954 in Lebensgröße um einen herum steht. Fazit: Wer Fußballinteressiert ist, kann hier einen wirklich schönen Tag verbringen. Für jeden Fußballfan ist das Museum ein Muss!

 

*Vielen Dank an das Team vom Jugendgästehaus in Dortmund. Wir hatten eine rundum schöne Zeit bei euch! Ein großes Kompliment und tausend Dank auch an Sandra Lachmann für die tolle Organisation 🙂

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