MBFWB – Das lang ersehnte Review Part II

Dieser Beitrag hat lange auf sich warten lassen. Immerhin liegt die Fashionweek Berlin nun schon gut einen Monat zurück. Eine vermisste Speicherkarte war schuld daran, dass ich die Fotos und diesen Text nicht eher hochladen konnte. Trotzdem möchte ich euch den zweiten Teil meines MBFWB Berichts nicht vorenthalten…

 

10:00 Uhr, Haltestelle Nordbahnhof Berlin

Ich treffe mich mit Fee an der U-Bahnstation. Zusammen machen wir uns auf den Weg zum ersten Termin des Tages, der Hashmag Bloggerlounge. Aktueller Gemütszustand: Ich bin ausgeschlafen, fühle mich erholt und habe tierischen Hunger sowie Lust auf einen XXL-Kaffee.

ca. 11:00 Uhr, Hashmag Bloggerlounge

Die Hashmag Bloggerlounge gleich als erstes anzusteuern, war eine gute Entscheidung. Es ist noch nicht zu voll, noch sind alle fit, haben Lust sich auszutauschen und uns kennen zu lernen. Wie immer ist die Lounge mein Favorit. Schon auf den ersten Blick bin ich begeistert von der Zusammenstellung der Kooperationspartner. Soeben habe ich zum Frühstück einen frischen Pfannkuchen mit Schokosoße verdrückt und am Stand von dm eine Bodylotion mit meinem selbst designten Etikett versehen. Ich bin gespannt, wen ich noch so kennenlernen werde.

 

 

12:43 Uhr, immer noch Hashmag Bloggerlounge

Meine Erwartungen haben sich bestätigt. Ich habe viele Kontakte knüpfen können und einen ganzen Stapel Visitenkarten gesammelt. Eigentlich bin ich rundum begeistert. Nur eine Sache nervt mich ziemlich: Blogger in zwei Kategorien einzuteilen. In große Namen und kleine Lichter. Das ist nicht neu. Beim Fashionblogger Café werden Blogger schon seit dem letzten Jahr unterteilt und sogar separat eingeladen. Das wird hier Gott sei Dank nicht gemacht. Allerdings merke ich beim Umgang einiger Firmen mit den Bloggern, dass manche bevorzugt behandelt werden. Und das offensichtlich und vor den Augen und Ohren der anderen Blogger. Eine Zweiklassengesellschaft. Weniger Instagramreichweite automatisch mit weniger Professionalität und Qualität gleichzusetzen ist meiner Meinung nach der falsche Ansatz. Zumal man Reichweite auch kaufen kann. Ein Thema, dass einen langen Rattenschwanz mit sich zieht und sicherlich einen eigenen Blogpost wert ist…

 

 

14:04 Uhr, Ankunft auf der Panorama Berlin

Zusammen mit Fee bin ich zur Panorama Modemesse gefahren. Soeben sind wir hier angekommen und haben unsere gut bestückte Goodiebag von der Hashmag Bloggerlounge an der Garderobe abgegeben. Ich bin ganz aufgeregt. Als ich das letzte Mal auf einer Modemesse war, konnte man noch wenig mit Bloggern anfangen. Ob sich das mittlerweile geändert hat?

 

15:16 Uhr, Im Shuttle auf dem Weg zum Kaufhaus Jahndorf

Wow, ich bin noch ganz baff! Die Messe war ein voller Erfolg. Gerne wäre ich noch länger geblieben. Von wegen auf Messen könne man nichts mit Bloggern anfangen. Alle Leute mit denen ich gesprochen habe, waren super nett und der Zusammenarbeit mit Bloggern gegenüber sehr aufgeschlossen. Am Stand von Eight2Nine, RockAngel und Sky Rebel habe ich eine langjährige Kooperationspartnerin endlich persönlich kennen lernen können. Bei der Gelegenheit habe ich auch gleich einen Blick auf die aktuelle/ kommende Kollektion geworfen. Ein Träumchen <3 Besonders schön war es auch am Stand von Tally Weijl, da man uns hier auch mit offenen Armen empfangen hat. Die von den 90er Jahren inspirierte Kollektion hat mich überzeugt. Die Messe steht für meinen nächsten Fashionweekbesuch wieder ganz oben auf der Liste.

 

 

19:11 Uhr, im Flixbus auf dem Weg zurück nach Bremen

Die letzte Station während meines kurzen Gastspiels auf der Fashionweek war die Show von Maisonnée. Anscheinend hatte man sich dort aber verkalkuliert. Zusammen mit bestimmt 50 anderen geladenen Gästen, stand ich in der Eingangshalle des Kaufhaus Jahndorf und wartete auf den Einlass, der uns schließlich verwehrt wurde. Einlassstopp, da schon alle Plätze belegt waren. Ich konnte es verkraften, da ich so noch meinen Bus erwischte und pünktlich die Heimreise antreten konnte. Andere haben die Enttäuschung nicht so gut weggesteckt und waren regelrecht erbost. Zu recht, muss man sagen.
Meine Stimmung hat dieser letzte Termin trotzdem nicht getrübt. Die Fashionweek war für mich, obwohl ich gerade mal 27 Stunden vor Ort war, ein Erfolg auf ganzer Linie. Viele Kontakte, nette Gespräche, Inspiration satt und volle Goodiebags 🙂

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