„Hit the road!“ – Fünf Tipps für einen ultimativen Roadtrip

Vor euch die offene Straße, der Weg das Ziel. Die Musik laut aufdrehen, mitsingen, schief singen, fahren wohin euch der Weg auch immer führen mag, spontan sein und die Gedanken beim Blick in die Ferne schweifen lassen. Träume aufleben lassen, stundenlang mit dem Sitznachbarn über Gott und die Welt philosophieren, jung sein, verrückt sein, frei sein…

Jeder hat diesen Traum vom ultimativen Roadtrip und Erinnerungen, die für immer im Gedächtnis bleiben. Als erfahrene Straßeneroberin (*räusper*) gebe ich euch heute in Zusammenarbeit mit DERTOUR* fünf Tipps für euren nächsten Roadtrip an die Hand. Ob eure Reise am Ende unbeschreiblich sowie unvergessen bleibt, liegt dann doch in eurer Hand 😉

 

Das richtige Gefährt: (Vier Räder) und viel Platz

Wer in einem motorisierten Untersatz ferne Länder erobern will, sollte sich zunächst die Frage stellen, welches Gefährt dafür das richtige ist. Wer z.B. viel Wert auf Sicherheit legt und nicht zuviel eigenes Risiko tragen möchte, ist mit einem Mietwagen gut beraten. Auch für kürzere Trips (zwei bis drei Wochen) ist Miete bestimmt die bessere Alternative. Um Versicherung und Weiterverkauf müsst ihr euch dann keine Sorgen machen…
Ich war vor meinem letzten Roadtrip schon ganze zwei Monate in den USA; mein Freund ist jetzt noch einige weitere Monate vor Ort. Bei einem solchen Zeitraum lohnt sich der Kauf eines eigenen Wagens. Zwar müsst ihr euch dann auch um die Versicherung und den Wiederverkauf des Autos kümmern, wir haben in Summe aber mehrere hundert Euro sparen können. Ich finde, dass man in diesem Fall einfach auch Aufwand und Ersparnis miteinander vergleichen sollte.
Die ultimative Freiheit habt ihr mit einem Bulli oder Camper. Ihr könnt zum Übernachten (fast) überall anhalten und seid so auch von Hotels und Ferienwohnungen unabhängig. Mit dem Camper monatelang durch die Weiten von Australien oder quer durch Europa reisen – davon hat doch jeder schon einmal geträumt, oder? Reiseanbieter, wie DERTOUR, stellen euch dazu nicht nur das passende Gefährt zu Verfügung, sondern liefern die passende Route gleich mit.

Ob Kauf oder Miete, unterschätzt auf jeden Fall nie die Menge an Gepäck, die ihr dabei haben werdet. Ich dachte tatsächlich, dass ich gar nicht soviel dabei hätte.. Und auch von der Gepäckmenge meiner männlichen Mitfahrer war ich überrascht. Es läppert sich dann doch recht fix etwas zusammen. Und Gepäckstücke, das unterschätzt man oft, nehmen im Kofferraum schon eine ganze Menge Platz ein. Neben Koffern und Taschen, ist aber auch eine Kühlbox ein absolutes Muss auf jeder längeren Autofahrt. Ab vier Personen reicht ein Kleinwagen also auf keinen Fall aus! Wir waren zu dritt in einem SUV unterwegs und glaubt es mir, eine vierte Person hätten wir regelrecht ins Auto stopfen müssen. Schließlich muss auf der Rückbank auch immer noch Platz für ein kleines „Partyschläfchen“ bleiben 😉

 

 

The best road trips are the ones never posted on social media

Natürlich ist es gut, wenn ihr vorab wisst, wohin ihr eigentlich fahren wollt. Auch Highlights, die ihr unbedingt sehen wollt, solltet ihr dementsprechend einplanen. Und wer frühzeitig Hotels oder Airbnbs bucht, kann eine ganze Menge sparen. Doch der größte Fehler, den man meiner Meinung nach machen kann, ist es zuviel zu planen. Auf einem Roadtrip braucht ihr vor allem eines: Freiraum für Spontanität. Ihr trefft jemanden mit dem ihr sofort auf einer Wellenlänge seid – kostet es aus! Dieses Gespräch könnte euer Leben verändern. Aus einem Bier am Abend entwickelt sich eine spontane Partynacht – nehmt die Erfahrung mit! Es könnte die beste Nacht eures Lebens werden. Was ich damit sagen will: Wenn ihr schon vorab festlegt, dass ihr am nächsten Tag um 7 Uhr aufbrechen wollt oder bis spätestens 15 Uhr das nächste Ziel erreicht haben wollt, nehmt ihr einem Roadtrip das, was ihn ausmacht, das Unvorhersehbare.

In die gleiche Richtung zielt auch mein nächster Hinweis: Macht Fotos und Videos, übertreibt es aber nicht. Natürlich wollt ihr euch an die unbeschreiblichen Orte erinnern, die ihr gesehen habt und an die schönen Momente zurückdenken, die ihr mit euren Freunden erlebt habt. Macht den Moment aber nicht dadurch kaputt, dass ihr nur damit beschäftigt seid zu filmen und zu fotografieren. In aller erste Linie solltet ihr euch Zeit nehmen den Moment bewusst zu erleben und mit Haut und Haaren zu genießen. Dies ist auch der Grund, warum ich während meines Roadtrips sowenig gebloggt habe. Ich habe mir die Zeit genommen, um die Zeit zu genießen. Offline, ohne den Drang meine Erlebnisse zu teilen. Die wichtigsten Erinnerungen bewahrt ihr ohnehin dort, wo sie kein anderer sehen kann: In euren Köpfen und Herzen.

 

 

Sadness is a road trip without music

Neben Spontanität ist gute Musik das A&O für das ultimative Roadtrip-Erlebnis. Die Lautsprecher bis zum Anschlag aufdrehen und mitgrölen bis die Stimme versagt – herrlich! Könnt ihr euch vorstellen, wie es sich anfühlt zu Alicia Keys „Empire State of Mind“ Richtung Manhattan zu fahren und das erste mal einen Blick auf die Skyline zu erhaschen? Oder bei den Klängen von „Welcome to Miami“ von Will Smith den Ocean Drive entlang zu cruisen? Es gibt Songs, die gehören einfach dazu, um den Moment perfekt werden zu lassen. Meine liebsten Klassiker bei denen ich sofort Lust verspüre die Straßen zu erobern:

Iggy Pop – The Passenger (DER Klassiker)
Ray Charles – Hit the road, Jack! (Der Name ist Programm)
Fatboy Slim – Praise You (Fenster runter, Arm raushängen lassen, Augen schließen und genießen)
Blink 18 – Every time i look for you oder
Smash Mouth – All Star (,weil das American Pie-Feeling ans jung und verrückt sein erinnert)
Fools Garden – Lemon Tree (,weil jeder mitsingen kann)
Fettes Brot – Jein (,weil auch hier jeder mitsingen kann)

 

 

No road is long with good company

Das Wichtigste, wirkliche aller Wichtigste: Mit den richtigen Leuten wird jeder Trip unvergesslich, egal ob ihr nur einen Tag oder ein ganzes Jahr unterwegs seid. Gute Reisepartner reden mit euch stundenlang über das selbe Thema, sitzen am Steuer, wenn ihr verkatert seid, sagen nicht nein, wenn ihr etwas Neues ausprobieren wollt oder ermuntern euch, spontan zu sein. Das gehört nämlich auch zu einer Roadtrip-Experience: Verrückt sein und etwas machen, dass man so vielleicht nie tun würde. Sei es etwas ausgefallenes, wie ein Falschirmsprung oder eine kleinere Verrücktheit, wie Nacktbaden.

 

 

Endless roads… Wo fahr‘ ich nur lang?

Wenn ihr noch Inspirationen sucht, welche Route ihr gemeinsam erobern wollt, meine absoluten Highlights waren bislang:
Die Route 1 zum Key West, über unzählige Brücken und das paradiesische Meer.
Unsere ungewollte Tour quer durch Manhattan und über die Brooklyn Bridge und durch den Stadtverkehr.
Die kurvigen, steilen Wege über den Splügenpass an dessen Gipfel uns nicht nur die Grenze Schweiz-Italien, sondern auch eine Herde Kühe erwartete.

Und diese Fahrten stehen ganz oben auf meiner Bucket List:
Eine Tour entlang am Highway 1 an der Westküste der USA.
Die Route 66, weil diese Strecke der Straßenklassiker Nummer 1 ist.
Eine Autorundreise durch die entlegensten Gegenden in Schottland.

 

Mit dem Auto über die Brooklyn Bridge, Juli 2016
Auf dem Gipfel des Splügenpass in der Schweiz, September 2015
Wormsloe Historic Site in Savannah, Juli 2016
Zwischenstopp auf dem Weg zu den Florida Keys, Juli 2016

 

*in Zusammenarbeit mit den Profis für aufregende Reisen von DERTOUR

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